(We've tried a translation downwards. Please feel free to critizise whatever you like.)

Ein beschwörender A-Cappella-Chor, der aus dem Dunkel der sich verschließenden Erde zu kommen scheint, stimmt uns auf die Lieder in der Tonart des Lebens ein. Genau um Mitternacht, an der Grenzscheide zwischen Tag und Nacht, dort, wo die Entscheidung zwischen Dunkelheit und erlösendem Licht stattfindet, trifft uns die wohl schockierendste aller Nachrichten: Die Liebe selbst ist in ihrem Wesen gefährdet. Haß hat sich der Herzen der Menschen bemächtigt; das Böse ist auf dem Vormarsch zur alleinigen Herrschaft. Jetzt, wo der Mensch in der Gefahr steht, sein eigenes Wesen zu verlieren, hier an diesem Punkt, wo zwischen freier Bestimmung und unwürdiger Knechtschaft entschieden wird, gilt es zu handeln. Wer glaubt, etwas auf die lange Bank schieben zu können, ist sich des eigentlichen Notstands nicht bewußt. Die Zeit drängt.
Während der Chor die erschreckende Nachricht mit beängstigender Monotonie immer wiederholt, muß die Bedrohung, muß der Angriff auf das Leben am eigenen Leibe erfahren werden, muß in Fleisch und Blut übergehen, muß erlebt und erlitten werden. Genau dieses Durchstimmtsein führt uns Stevie Wonder mit Hilfe seiner Sing-Stimme eindringlich vor. Stets aufs neue holt er das Faktum hervor, durchfühlt, durchlebt und steigert es, bis es der Worte nicht mehr bedarf, bis er selbst zu einem Teil des Geheimnisses geworden ist, das in der bergenden Erde seine Heimat hat. Mit der flehenden Bitte "Just give the world love" taucht er ein in den Ursprung des Geheimnisse selbst. "Love's in need of love today" ist gleichsam Stevie Wonders Ur-Kunde, die sich durch alle seine Lieder zieht. Kaum ist der letzte Ton dieses Liedes verklungen, da sind wir schon umgeben von einem mysteriösen, fremdartig anmutenden Klanggebilde, das an das Innenleben einer Maschine erinnert. Kalt ist einem zumute; hier, wo nichts vertraut scheint, wo nur undefinierbares Puckern, Tönen und Blubbern zu vernehmen ist, stellt sich ein Gefühl der Machtlosigkeit, des Verlorenseins ein. Woran sollen wir uns orientieren? Wo Hilfe und Erlösung finden? An wen können wir uns wenden? Stevie Wonder weist uns den Weg: So wie es ohne Nacht keinen Tag gibt, wie ohne ein Unten kein Oben zu denken ist, genausowenig sind wir Menschen, die Sterblichen, denkbar ohne die Unsterblichen, ohne Gott. Nein, Stevie Wonder spricht hier nicht von einem bloßen Glauben und schon gar nicht von einem konfessionell gebundenen Glauben. Er geht weit darüber hinaus: Hier dreht es sich um die Erfahrbarkeit Gottes, dreht sich um das aufeinander Bezogensein von Mensch und Gott. Und wenn er davon singt, Gott könne die Probleme aller Menschen lösen, so spricht er hier keineswegs von der kleinlichen Befriedigung egoistischer Bedürfnisse, sondern von weit Größerem. Hier gilt es, daß der Mensch nur durch Gott in sein eigenes Wesen gelangen kann. "Have a talk with God" schließt mit einer Danksagung. Hier handelt es sich allerdings nicht nur um eine artige Höflichkeitsfloskel, sondern der Dank rührt aus der tiefen Erfahrung, daß man Gott sein eigenes Wesen verdankt. Dies ist aber nur zu vernehmen, wenn man sich für die wesentlichen Bezüge des menschlichen Seins öffnet und frei wird für eine Erfahrung mit Gott.
Dieses Werk gönnt uns keine Atempause. Waren wir gerade noch in himmlische Sphären entführt, so schleudert es uns im nächsten Augenblick auf den harten Boden irdischer Gottlosigkeit. Wo die Gesellschaft sich längst von ihrem Wesen verabschiedet hat und sich hohnlachend im eigenen Zynismus suhlt; wo man gerne ausgrenzt und sich distanziert; wo man die Augen verschließt vor den himmelschreienden Ungerechtigkeiten und beim Anblick leidender, hungernder und gepeinigter Menschen bestenfalls nur noch denkt: "Tja, selber schuld" - da entstehen Ghettos! Sie sind das sichtbare Zeichen einer gefühlosen, verrohten Gesellschaft, die jeden wirklichen Lebensbezug verloren hat und nicht mehr zu unterscheiden weiß zwischen Recht und Unrecht. - Während der rein musikalische Bereich der Komposition "Village Ghetto Land" das Gefühl des 17ten Jahrhunderts vermittelt und durch das klassisch anmutende Arrangement einfach betört, steht dem schroff die sich an der Realität messende Lyrik mit ihrer schonungslosen Offenheit gegenüber, so daß man angesichts dessen nicht weiß, ob man weinen oder lachen soll, besser: Das Lachen bleibt einem im Halse stecken!
Wovon sprechen wir hier überhaupt? Etwa von nichtssagenden, billigen Pop-Liedchen, mit denen man abgestumpfte Unterhaltungssüchtige einlullt? Nein, weit gefehlt! Hier geht es um wesentlich mehr. Als im Oktober 1976 "Songs In The Key Of Life" als Doppel-Album plus beigefügter EP erschien, lag damit das mit Abstand beste Album der populären Musik vor. "Lieder in der Tonart des Lebens" - das war durchaus kein beliebiger, zufälliger Titel, nein, dieser Titel war Programm, war Inhalt, ja war der Schlüssel zum Verständnis dieses einzigartigen Meisterwerkes. Zum ersten und bisher einzigen Mal wurden in der populären Musik die wesentlichen Bezüge des Lebens zueinander gefügt und brachten sich tönend zu Gehör. Aus diesem Grund reihen sich die einzelnen Lieder ohne Zwischenpausen aneinander, sind somit dicht gefügt, untrennbar miteinander verbunden, aufeinander bezogen - und doch wohl voneinander geschieden. Jedes Lied offenbart einen wesentlichen Bereich des Lebens; Belangloses findet hier keinen Platz, Nichtigkeiten werden nicht berücksichtigt: Stevie Wonder ist einem Geheimnis auf der Spur, und mit jedem weiteren Lied dringt er tiefer ein, stößt in wesentliche Entscheidungsräume vor und rückt damit dem Geheimnis immer näher. Doch hier gilt es nicht, ein Geheimnis zu lösen, etwas zu enträtseln: vielmehr besteht das Entscheidende darin, das Geheimnis in seinem Wesen zu belassen, es noch geheimnisvoller zu machen. Wenn wir den Liedern in der Tonart des Lebens folgen, begeben wir uns auf eine große Entdeckungsreise: Die Musik offenbart sich uns als Sprache, die von allen Menschen verstanden wird, und wir wünschen uns die Zeit zurück, in der wir staunend vor den Wundern des Lebens standen und selber noch voller Unschuld waren. Dann wieder lernen wir, daß das eigentliche Wesen der Zeit in der Zukunft liegt, in dem, was auf uns zukommt im Erlangen des eigenen Wesens. Plötzlich steht der Schmerz vor uns - fast ungläubig schauen wir seinem Treiben zu, sehen, wie sein Tagwerk darin besteht, zu sammeln, auf den Punkt zu bringen, und erkennen tief in seinem Inneren das Licht der Freude. Wie? War das nicht...? Ja doch! - Kindergeschrei! Ein Neugeborenes hat das Licht der Welt erblickt. Ein Zeichen der Hoffnung in dürftiger Zeit. Hör' doch, wie sich die hohen, spitzen Schreie, wie sein Jauchzen und Juchen sich vollkommen in die Melodie und den Rhythmus des Lebens einfügen. Einklang und Harmonie in Vollendung. Darauf dann eine kalte Dusche: die Ewig-Gestrigen erschrecken uns mit ihren Fratzen, mit ihrem Festhalten an längst überholten Vorurteilen. Nein, pulsierende Lebendigkeit ist ihnen zuwider; an der eigenen Erstarrung krallen sie sich fest, ziehen Mauern - und töten jedes Leben. Zukunft? was ist das? - Sie suchen ihr Heil in der eingefrorenen Leblosigkeit. Da - ein sanfter Hauch des Sommers. Offen zu sein für alles, das Eine im Gegensätzlichen spüren: Gib mir den Winter! Alles hat seine Zeit. Aus meinen Tränen quillt die Freude, und meine Freude lastet schwer. Die Hoffnung bleibt bestehen, weil sie um die eigene Erfüllung weiß. Und am Ende? - da findest du in den Anfang zurück! Wer mit den Liedern in der Tonart des Lebens singt, der ist in sich selbst unterwegs. Und wer es vermag, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, Kurs zu halten, der kehrt nach erfüllter Reise glücklich heim.
Das Album schlug ein wie eine Bombe, es war ein kommerzieller Megaerfolg. In den amerikanischen Charts schoß es von 0 auf 1; auch die ausgekoppelten Singles belegten die Spitzenposition. Die Plattenindustrie verdiente sich eine goldene Nase und lachte sich ins Fäustchen. Im Radio dudelte man die Lieder rauf und runter, Stevie Wonder wurde mit Gold- und Platinplatten überhäuft, und natürlich überschüttete man ihn auch mit den obligatorischen Grammys, natürlich - das war schließlich Ehrensache! Ach ja, dann waren da auch noch die Kritiker, und sie meldeten sich auch zu Wort. Gottseidank brauchten sie keine Angst zu haben, ins Fettnäpfchen zu treten: Bei einem Album, das in den Charts von 0 auf 1 gesprungen war, wußten sie sich auf der sicheren Seite, da lag der Fall klar auf der Hand, die Parole hieß - loben! ganz entschieden loben! Und dann starteten sie durch und faselten etwas von toll und super, streuten Begriffe wie Soul, Funk, Jazz und Rock ein, ergingen sich in Spekulationen über afrikanische Wurzeln, sprachen von einem wegweisenden Werk, segneten es gönnerhaft ab, und wiesen ihm schnell einen Platz in der Liste der Meilenstein-LPs zu. Klappe zu, Affe tot! Ihrer Pflicht und Schuldigkeit waren sie nachgekommen - flugs ging man zur Tagesordnung über. Weit nachhaltiger wirkte das Album in Musikerkreisen, in denen es sehr schnell zum Selbstbedienungsladen avancierte. Billiger konnte man nirgends gute Ideen klauen. Jeder dahergelaufene Straßenköter, der sich als aufgehender Stern am Pop-Himmel sah, johlte in bester Stevie Wonder-Manier und glaubte den Soul zu haben. Rhythmen und Melodien wurden dreist und frech nachgeahmt, ganze Klanggebilde einfach übernommen - und als schöpferische Inspiration deklariert. Wer selber absolut gar nichts konnte, der nahm billigerweise das Original, fügte noch irgendeinen Huddelsound dabei und brachte es als Ich-hol-mir-einen-runter-Mix auf den Markt. Der Normalbürger übte indes verbissen im stillen Kämmerlein, wenigstens einmal in seinem Leben das Wort Ghetto ohne zu stottern über die Lippen zu bringen; waren seine Bemühungen von Erfolg gekrönt, glaubte er den inneren Rassismus überwunden zu haben, und somit konnten ihm die schwatten Plattnasen nichts mehr nachsagen... "Songs In The Key Of Life", diese Perle der Popmusik - sie war vor die Säue gefallen. Die Entscheidung zwischen Dunkelheit und erlösendem Licht war bereits gefallen: Es war alles längst zu spät! Die in ihren eigenen Wahnsinn verstrickte Spaßgesellschaft, die sich brustgeschwellt stets selbst anerkennend auf die Schultern klopft, ließ sich durch nichts und niemand mehr auf ihrem Weg in den Untergang stören. -
Aber, so wird man fragend einwenden, wie soll denn auch ein bloßes Musikwerk es vermögen, das Handeln und Tun der Menschen zu ändern? Findet es seine eigentliche Bestimmung nicht darin, uns zu unterhalten? uns einen ästhetischen Genuß zu verschaffen? Zu mehr ist es doch wohl nicht nütze. Angesichts solcher Einwände ist es vielleicht ratsam zunächst einmal zu fragen: Was ist eigentlich ein Werk? Leicht läßt sich erkennen, daß ein Werk weit mehr ist als ein nur vorhandenes Ding. Ein Werk deutet durch sein Werksein auf Anderes, macht Anderes offenbar - ist Allegorie. Das Musikwerk bringt durch seine Töne etwas Bestimmtes zum Klingen, läßt Anderes erscheinen. Die Lieder in der Tonart des Lebens ertönen durch die Töne selbst. In den Tönen treten sie hervor, kommen ans Licht, und bleiben gleichzeitig in den Tönen verschlossen, sind verborgen. Was, zum Teufel, geschieht da im Werk? Was ist da im Werk am Werk? - Nichts anderes, als die Wahrheit selbst, denn Lichtung und Verbergung sind ihre Wesenszüge. Im Musikwerk, so es denn wirklich Werk ist, ist die Wahrheit am Werk. Aber sind wir Heutigen noch in der Lage, dies zu hören? Haben wir vielleicht schon das wesentliche Hören verlernt? Nehmen wir alles nur noch rein akustisch wahr? Sind wir noch fähig, wirklich zu hören, ja hörig zu sein? Ahnen wir noch, daß wir dem Gehörten selbst zugehören? Daß wir dort in der Wahrheit selbst zum Stehen kommen, Stand gewinnen, auf festen Boden gelangen und in diesem Stand, in dieser Ständigkeit zugleich eine Dauer empfangen, sprich: offen werden für unsere eigentliche Zeit? Je mehr die Töne des Musikwerkes zur Geltung kommen, desto offenbarer wird die Wahrheit selbst. Diejenigen, die nicht einmal mehr um die eigene Not wissen, die die eigene Gefährdung nicht mehr ahnen: - sie erwarten vom Musikwerk nur ein Plätschern in unterhaltenden Belanglosigkeiten, ein dumpfes Betäuben, zielen auf ein bloßes Hörerlebnis. Innerlich längst abgestorben, wollen sie nicht wirklich leben. Nein, heutzutage sind es nur noch Einzelne, die sich auf die Suche machen, die dem Wesen der Wahrheit - und damit dem eigenen Wesen nachspüren. Erinnern wir uns: Aus dem Dunkeln der sich verschließenden Erde, aus der Tiefe der bergenden Nacht bringen die Stimmen des Chores das Geheimnis ans Licht. Es tritt offen hervor, es tagt. Eine ereignisreiche Reise beginnt, die Wahrheit selbst offenbart sich, das Leben bringt sich tönend zu Gehör. Aber wohin nur führt uns die Reise? - Zurück zum Ursprung des Geheimnises. Die Lieder in der Tonart des Lebens verklingen mit dem Instrumentalstück "Easy Goin' Evening (My Mama's Call)". Die Nacht zieht herauf. Das Geheimnis kehrt zurück in den Schoß der sich verschließenden Mutter Erde. In dem dunklen Klanggebilde, wie in einsamer Vereinzelung, eine Mundharmonika. Ruhe und Trauer durchziehen dieses Stück: Eine Ruhe, aus der erst jede Bewegung entspringt, weil jede Bewegung auf ihr beruht; eine Trauer, die nichts von einer herunterziehenden Niedergeschlagenheit hat, sondern einem wissenden Vertrautsein entspringt, das im Zuspruch des Geheimnisses gründet. Die Nacht ist die Mutter des Tages. Sie birgt die stille Bereitung des Kommenden. Und ganz zum Schluß, hören wir richtig? Erklingen da die Töne der Mundharmonika wie losgelöst? heiter? ja geradezu verspielt? Es läßt uns ahnen, daß die scheinbar ungebundene Heiterkeit des Spiels in einem tiefen Ernst gründet: Hier steht Alles, wirklich Alles auf dem Spiel.
Unsere tiefe Verneigung vor diesem Werk, das seinen Meister lobt.
Folgende Alben legen wir euch ebenfalls wärmstens ans Herz. Es sind klingende Stationen auf dem Weg zum Geheimnis:

"Music of my mind"......."Fullfillingness First Final"

"Inner visions".........................."Talking book"
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A conjuring a-cappella-chorus that seems to arise out of the darkness of the inaccessible earth is tuning us for the songs in the key of life. At midnight sharp, at the borderline of day and night where the decision between the darkness and the saving light happens, we're facing the most shocking news of all: Love is in danger of its essential self. Hate has seized the human hearts; the evil is on its march to autocracy. Now that the man is risking his own essence, here where it's being decided either to be under own free property or unworthy slavery, it's necessary to take action. Who supposes to delay it a bit longer isn't conscious about the real state of emergency. Time is running short.
While the chorus repeating on and on this alarming message by scaring monotony, the threat and the attack on the origin of life must be experienced, must become second nature, must be felt by heart and soul. This very tuning mood is performed urgently by Stevie Wonder's lead-vocal. Constantly renewing this fact, feeling, living and increasing it all over, up to no further words being required, up to being a part of the mystery itself which residents in the earth's care. With its urgent beg "Just give the world love" it's diving into the origin of mystery itself. "Love's in need of love today" is the honest account of Stevie Wonder's basic conversation that is roaming through all this songs. No sooner has the last sound died away and already we're surrounded by a mysterious and strange structure of sound, reminding us to the inner life of some machine. Here we feel cold; with everything's looking so unfamiliar in all this undefinable various noise we feel unmighty and lost. Where's a point of reference? Where to find some help and rescue? To whom are we to turn to? Stevie Wonder shows us the way: like there's without a night no day, without a bottom no top, just in the same way there's no human, no mortal, without the immortal, the god. No, Stevie Wonder's not talking about a mere belief and not at all any confessional way of faith. He's past that point of view: It's all about the god's ability to be found, the mutual relationship between each human and the god. When he's singing about God, who's able to solve the problems of all people, he doesn't talk about the narrow-minded satisfaction of some egoistic urge, but about much greater things. Here it's sure to see that a man can reach his own true self only through the god. "Have a talk with God" is closing with a thank-you statement. That's by far not just a well-behaved courtesy phrase, but the thank's caused by the deep insight that it's due to the god to find one's very own. This can only be realized by opening oneself to the essential relations of human being and by freeing the inner sight for the meeting with the god. This work does't allow us a breather. Just having been abducted in heavenly spheres right now, the very next moment catapulting us onto the hard ground of earthly ungodliness. Where the society already has said goodbye to its essence, sneeringly wallowing in its own cynicism; where it's liked excluding and keeping one's distance; where the eyes are locked concerning the outrageous injustices, and at sight of suffering, starving and pained people the minds are at best: "Well, the blame's on yourself" - there the ghettos come into being! They are the visible signs of an insensitive and brutalized society, that has lost each true vital reality, absolutely unable to differ the right side from the wrong. - While the pure musical aspect of the composition "Village Ghetto Land" finds us a feeling of the 17th century bewitching us with its classical doing of the arrangement, there's a glaring contrast to its lyrics taken from the facts of reality in the manner of merciless frankness, so facing this we do no longer know either we are to cry or to laugh, or better: The laughing gets stucked in one's throat!
What are we talking about here? Is it just an empty, cheap little pop-song to lull some blunted entertainment addicts? No, not at all by far! It's about much more important things. When "Songs In The Key Of Life" was published in October 1976 as a double-album plus an enclosed EP it happened as the best pop-album ever at all. "Songs in the key of life" - that wasn't just any title by chance, no, this title was programm, was content, and even the key to the insight of this unique masterpiece. For the very first and the last time so far in popular music all essential relations of life were joined together with making themselves heard by sounding. For this reason the different songs are stringed together without any space between, jointed closely to each other, inseparable tied together, matching one another - but also well differed from each other. Each individual song shares its special part of essence with us; unimportant terms never find in here, being unconcerned with trivialities: Stevie Wonder is on the trail of a secret, and with each song he reaches deeper into its ground, venturing into the essential areas of decision and thus narrowing the distance to it. But here the secret hasn't simply to be solved or unraveled: the decisive thing within is to free the mystery for its very own, to make it grow taller and taller, to let the mystery be mysterious. By following the songs in the key of life we're on an immense journey of discovery: Music is revealing itself as the language able to be seen by everyone, and we're wishing back those days of our time, when we stood astonished by the wonders of life, being filled up with pure innocence. Next we're learning to realize, that the true ground of time is lying in front of us, in the future, already coming to us by catching our own essence. Suddenly we're facing the pain - regarding its weird work almost with disbelief, watching it within its daily efforts of gathering and focusing, disclosing the light of pleasure deeply treasured in its ground. What's that? It seems to be ...? But yes! - Babycry! A newborn child has come to see the light. A sign of hope in meager days. Just come listen to how the high and sharp cries, its shout for joy and its squeaky delight are perfectly fitting in with the melody and with the rhythm of life. It's a finish of conciliation and harmony. Then we're brought down to earth with a bump: those ones ever being of yesterday, frightening us with their mugs and with their glueing to outdated prejustices. Indeed, pulsating liveliness is detestable to them; they're clinging to their own numbness, building walls - and killing everything alive. Future? what's that? - They're searching their luck within frozen inanimation. Look - a soft touch of summer. Being open-minded to all, feeling the unison within the differences: Spend me the winter! Everything is within its own time. From my tears the joy is rising with my delight weighing heavily on me. The hope stays green forever, for she knows all about her own coming true. And in the end? - you find back into the beginning! Each one who's singing with the songs in the key of life is always on an inner move. And who's able to keep sight of the goal, to hold on to the course, this one returns home happy when the trip has been fulfilled.
The album caused a sensation by becoming an absolute money-spinner. In the US-charts it was shooting from 0 to 1; the singles became top-placed, too. The record industry made a mega profit on it while laughing up its sleeve. The songs were all day long on the air, repeated over and over again, Stevie Wonder was swamped with gold and platinum, and of course burried under a mountain of obligatory Grammies, naturally - for that's a matter of honour after all! Oh yes, and all the critics around, who had to do some hard work. Thank God, they didn't have to worry about puting one's foot in it: With an album having jumped from 0 to 1 they stood on safe ground, that was a sure thing, the password - praising! categorically praising! And all of a sudden they accelerated with some drivel like cool and super, interspersing it with some terms like Soul, Funk, Jazz and Rock, always being busy in speculations on african roots, talking about it as a ground-breaking work, giving their patronizing blessing to it, and assigning it to the list of musical milestones. Cut. Next one! They did performe their duty - then they proceeded to the order of the day in a hurry. The album had a much more lasting effect within the wider circles of musicians, where it was welcomed very quickly as a kind of self-service-shop. Find me a better place to steal some good ideas. From now on any streetdog which happens along, regarding himself as the morning star of Pop's heaven, was yelling his caricatured Stevie-Wonder-feeling, convinced that he's got the Soul. The rhythms and melodies were imitated, in an impertinent and cheeky manner, some structures of sound were simply taken over as a whole - and were declared to be a creative inspiration. Who didn't know to do a single thing at all of his own, those just took the original, adding any sloppy sound on it and publishing it as the newest masturbator-fuck-you-mix. Meanwhile Mr. Average did practise grimly in his quiet room to stumble through the word ghetto; having been successful in doing it, he truely believed having got overcome his inner racism, so the black flat-noses weren't able to say anything of him ... "Songs In The Key Of Life", this pearl of pop-music - it has been casted before swine. The decision between darkness and the rescuing light had been settled before this: It was too late long ago! With the amusement society being intertwined in its own ways of insanity, while keeping on to slap its own back with appreciation, absolutely unwilling to be stopped by anyone or anything on its way of sinking. -
But, you may interrupt doubtfully, how's a simple work of pop to be able to change the way of people's thoughts and acts? Isn't it actually made for easy listening? to spend some aesthetical pleasures? Or is there any other profit within? It's very easy to find a musical work to be much more but just another existing thing like any other. As a work of art it points at some different, lightening and opening it - it's an allegory. An opus is linking to something special with its sounds and notes, bringing it out. The songs in the key of life are appearing through the notes themselves. Within the notes they're stepping out, coming to light, whereas staying locked in these notes as well, being hidden in them. Hell's teeth! What's happening in there? What's working within a work? - Nothing else but the truth itself, for the covering and discovering, the disclosing and enclosing are its essential characteristic traits. If an opus truely is an work of art, then the truth's on work. But are we all, the people of nowadays, still able to hear this? Haven't we almost unlearned the substantial hearing? Don't we take it all as a matter of acoustics? Are we realy owners of our hearing even as not owing it to ourselves? Do we still sense the fact of belonging to obedience? For being stopped and standing firm by and in the truth, holding our ground, steadily resting on it and within its constancy receiving own steadiness, better say: facing our essential durability and time? The more the sounds and the notes of the opus are shown to advantage, the more the truth's revealing itself. Those ones who aren't even knowing their own need, the endangering of their own true self: - they're only waiting for some ripples of amusing insignificance, a deafening narcotic, aiming to a blind acoustic event. Being dead inside they aren't willing to get alive in the true sense of meaning. No, today only a few are perseveringly on the search of truth's nature - and with it to their own true self. Let's remember again: Out of the treasuring Earth's dark, keeping the bottom of Night's dark ever, the choir's voices enclose us in Mystery. It rises up, it's daybreak. An eventful journey begins, the Truth reveals itself, Life itself starts sounding in its grounds. But where is this journey leading to? - Back to the origins of the mystery. The songs in the key of life die away with the instrumental "Easy Goin' Evening (My Mama's Call)". The night draws near. The mystery returns back into mother Earth's treasuring bosom. In between this warm toned sound, like being isolated, a harp's play. A sensitive calm is roaming through this song: That calm originally sets free each way of motion, for emotions are resting in its ground; that kind of sensitivity isn't common to the depressing feeling of dejection, but with a very special mood of melancholy which is anchored in the mystery's inner dialogue. The Night is the mother of Day. She holds the silent willing of rising. And in the very end, do we catch it right with our senses? Isn't the harp's play sounding like been brightened then? cheerful? next to playfulness? It makes us touchable, that the high spirit of freed serenity plays on the ground of greater seriousness: Here does everything, realy everything come into play.
Our deep bow to this opus, which praises its master.
The following albums are also layed to your hearts with warmth. Each one a sounding step on the mystery's walk:

"Music of my mind"......."Fullfillingness First Final"

"Inner visions".........................."Talking book"
(For this is our own translation, it's maybe failing sometimes. We would like you to discover all wrong done in it. Thank you very much, indeed! Also for having read so far.)

